Unser Kinderzimmer

Bald sollte es so weit sein. Schon seit einigen Monaten warten wir darauf, dass unser kleiner Schatz geboren wird. Je näher der Geburtstermin kam, desto aufgeregter wurden wir natürlich. Als der Tag endlich gekommen war, konnten wir es kaum erwarten. Nach vielen Stunden der Qual konnten wir unser Kind das erste Mal im Arm halten. Es war einfach ein unglaubliches Gefühl und alle Schmerzen und Anstrengungen waren vergessen. Unser kleiner Engel war endlich da und wir würden ihn nie wieder hergeben. Erst nach einigen Tagen konnten wir gemeinsam das Krankenhaus verlassen. Es war so aufregend und natürlich wollten wir allen Freunden und der Familie das kleine Wunder präsentieren. Unser neues Familienmitglied hat das jedoch nicht sonderlich interessiert. Er verschlief die gesamte Besucherprozedur.

wir sind stolze Eltern

Unser ganzer Schatz … das erste Baby. Ob wir allerdings ein zweites möchten? Wer weiss …

Es muss viel geplant werden
Ein wichtiger Punkt bei Kindern ist das eigene Zimmer. Mit diesem haben wir uns schon viele Wochen im Voraus beschäftigt. Wir wollten sowohl ein funktionales wie auch ein schönes Kinderzimmer. Da wir schon im Vorfeld wussten, dass es ein Junge wird, haben wir das Zimmer natürlich dementsprechend eingerichtet. Es kam viel die Farbe Blau zum Einsatz. Wir setzten auf ein verspieltes Piratenthema und gestalteten das gesamte Kinderzimmer in diesem Look. Wichtig war uns, dass wir auch die nachfolgenden Jahre nichts umdekorieren müssen. Neben dem passenden Aussehen durfte natürlich die Inneneinrichtung nicht fehlen. Alle werdenden Eltern kennen das: Man wird viel zu viel kaufen. Wir hatten schon bald eine große Ansammlung von Spielzeugen, Kleidung und allerlei Hygieneartikel. Zusätzlich gab es noch einen großzügigen Kleiderschrank, eine Wickelkommode und ein traumhaftes Himmelbett, das ebenfalls das Piratenthema auffasste.

Ein schnurloses Telefon als Babyphone Ersatz
Auch wenn wir es gerne wollten, konnten wir nicht rund um die Uhr bei unserem Liebling sein. Wir schliefen im Zimmer nebenan und beim Mittagsschlaf des Kindes ruhten wir uns gerne im Wohnzimmer aus. Allerdings war unser kleiner Prinz nicht gerade ein Dauerschläfer. Alle zehn Minuten wurde er wach und schlief erst dann wieder ein, wenn man ihm etwas vorgesungen hat. Im Wohn- oder Schlafzimmer bekam man von dem Kinderweinen nichts mit. Selbstverständlich wollten wir nicht, dass sich unser Kind die Seele aus dem Leib brüllt, doch die aktuellen Babyphone sind einfach extrem teuer. Deswegen haben wir uns für die kostengünstigere Variante entschieden und zu einem schnurlosen Telefon gegriffen. Zahlreiche Modelle haben ein Babyphone mit eingebaut. Somit konnten wir das „Babyphone“ zum Telefonieren verwenden, allerdings auch als Hilfsmittel in der Nacht. Man musste es einfach im entsprechenden Modus neben dem Kinderbett platzieren. Die Telefonstation stand dann immer auf unserem Nachttisch oder in der Küche. Sollte unser Kind nur einen Ton von sich geben, haben wir es sofort mitbekommen. Auch als unser Schatz langsam größer wurde, war das schnurlose Telefon nicht unnütz. Wir brauchten es zwar nicht mehr für das Kind, doch wir konnten es noch „so“ nutzen.