Hochbegabung und Leistung: Ein Bedingungsgefüge für herausragende Intelligenzleistungen

Aus Alltagserfahrungen mit Schulkindern wissen Eltern und Lehrer, dass Schulleistungen, beispielsweise Hausaufgaben, besser oder schlechter ausfallen können, je nachdem, wie interessant die Aufgaben sind oder ob ein Freund vor der Tür zum Spielen drängt. Die Unterscheidung zwischen intellektueller Fähigkeit als Disposition, die Leistung ermöglicht (Kompetenz, und der gezeigten(beobachtbaren) Leistung(Performanz) erscheint zunächst trivial. Sie muss dennoch hervorgehoben werden, da in der pädagogischen Praxis („ein hochbegabtes Kind zeigt seine Begabung immer und überall“) wie in der Literatur die Vermischung von Leistung und Fähigkeitsdisposition anzutreffen ist.

Beispielsweise in dem Ansatz von dem sogenannten Drei-Ringe-Modell und dessen Veränderung , bei dem Hochbegabung als Schnittmenge der drei Kreise – überdurchschnittliche Intelligenz, Kreativität und Aufgabenzuwendung – bestimmt wird. Damit handelt es sich um ein Leistungsmodell, nicht um ein „Begabungsmodell“, denn Motivation und Arbeitshaltung sind keine „Facetten der Begabung“, worauf Rost zu Recht hinweist. Aufgabenzuwendung und ähnliche Motivationen gehören zu den – von den Fähigkeitskonstrukten Hochbegabung und Intelligenz zu unterscheidenden – Antriebs-Bereichen der Persönlichkeit. Sie beeinflussen zwar die geistigen Leistungen, sind aber nicht mit der Fähigkeit selbst identisch. Leistungen können besser oder schlechter sein: beispielsweise behält das eine Kind nach einmaliger Vorgabe drei Vokabeln, das andere sechs. Um daraus einen Rückschluss auf die unterschiedlichen Fähigkeiten zu ziehen, muss man sicher sein, dass sich beide Kinder in gleicher Weise angestrengt haben, denn jede Leistung erfordert Fähigkeit und Anstrengung (Motivation).
Leistung sollte daher nicht mit Fähigkeit gleichgesetzt werden. Nimmt man, wie Renzulli, nur die Bestimmung von Hochbegabung zwingend das Vorhandensein von hoher Begabung und hoher Aufgabenzuwendung an, sind z.B. erwartungswidrige Minderleistungen(Underachievement) nicht möglich, die auf mangelnder Anstrengung beruhen. Ein Bedingungsgefüge, das die Unterscheidung von Begabung und Leistung berücksichtigt, soll die Bedingungen für das Auftreten herausragender Leistungen veranschaulichen. Wir gehen hierbei von hierarchisch organisierten kognitiv-intellektuellen sowie nicht-kognitiven Eigenschaften im Sinne von Dispositionen aus.

Unser Kinderzimmer

Bald sollte es so weit sein. Schon seit einigen Monaten warten wir darauf, dass unser kleiner Schatz geboren wird. Je näher der Geburtstermin kam, desto aufgeregter wurden wir natürlich. Als der Tag endlich gekommen war, konnten wir es kaum erwarten. Nach vielen Stunden der Qual konnten wir unser Kind das erste Mal im Arm halten. Es war einfach ein unglaubliches Gefühl und alle Schmerzen und Anstrengungen waren vergessen. Unser kleiner Engel war endlich da und wir würden ihn nie wieder hergeben. Erst nach einigen Tagen konnten wir gemeinsam das Krankenhaus verlassen. Es war so aufregend und natürlich wollten wir allen Freunden und der Familie das kleine Wunder präsentieren. Unser neues Familienmitglied hat das jedoch nicht sonderlich interessiert. Er verschlief die gesamte Besucherprozedur.

wir sind stolze Eltern

Unser ganzer Schatz … das erste Baby. Ob wir allerdings ein zweites möchten? Wer weiss …

Es muss viel geplant werden
Ein wichtiger Punkt bei Kindern ist das eigene Zimmer. Mit diesem haben wir uns schon viele Wochen im Voraus beschäftigt. Wir wollten sowohl ein funktionales wie auch ein schönes Kinderzimmer. Da wir schon im Vorfeld wussten, dass es ein Junge wird, haben wir das Zimmer natürlich dementsprechend eingerichtet. Es kam viel die Farbe Blau zum Einsatz. Wir setzten auf ein verspieltes Piratenthema und gestalteten das gesamte Kinderzimmer in diesem Look. Wichtig war uns, dass wir auch die nachfolgenden Jahre nichts umdekorieren müssen. Neben dem passenden Aussehen durfte natürlich die Inneneinrichtung nicht fehlen. Alle werdenden Eltern kennen das: Man wird viel zu viel kaufen. Wir hatten schon bald eine große Ansammlung von Spielzeugen, Kleidung und allerlei Hygieneartikel. Zusätzlich gab es noch einen großzügigen Kleiderschrank, eine Wickelkommode und ein traumhaftes Himmelbett, das ebenfalls das Piratenthema auffasste.

Ein schnurloses Telefon als Babyphone Ersatz
Auch wenn wir es gerne wollten, konnten wir nicht rund um die Uhr bei unserem Liebling sein. Wir schliefen im Zimmer nebenan und beim Mittagsschlaf des Kindes ruhten wir uns gerne im Wohnzimmer aus. Allerdings war unser kleiner Prinz nicht gerade ein Dauerschläfer. Alle zehn Minuten wurde er wach und schlief erst dann wieder ein, wenn man ihm etwas vorgesungen hat. Im Wohn- oder Schlafzimmer bekam man von dem Kinderweinen nichts mit. Selbstverständlich wollten wir nicht, dass sich unser Kind die Seele aus dem Leib brüllt, doch die aktuellen Babyphone sind einfach extrem teuer. Deswegen haben wir uns für die kostengünstigere Variante entschieden und zu einem schnurlosen Telefon gegriffen. Zahlreiche Modelle haben ein Babyphone mit eingebaut. Somit konnten wir das „Babyphone“ zum Telefonieren verwenden, allerdings auch als Hilfsmittel in der Nacht. Man musste es einfach im entsprechenden Modus neben dem Kinderbett platzieren. Die Telefonstation stand dann immer auf unserem Nachttisch oder in der Küche. Sollte unser Kind nur einen Ton von sich geben, haben wir es sofort mitbekommen. Auch als unser Schatz langsam größer wurde, war das schnurlose Telefon nicht unnütz. Wir brauchten es zwar nicht mehr für das Kind, doch wir konnten es noch „so“ nutzen.